Geschichte

HFK - Geschichte

 

Geschichte der HF Köllertal

 

"In Anbetracht der aufgeheizten Stimmung bei unseren Derbys hätte ich vor einem Jahr noch jedem, der mir vorgeschlagen hätte eine Spielgemeinschaft zwischen dem TuS Riegelsberg und dem HSV Püttlingen zu bilden, nahehegelegt, statt Handball zu spielen, doch vielleicht eher Stand-up-Comedy zu machen“, scherzt TuS-Abteilungsleiter Lukas Huwig rückblickend. Ein Jahr später sieht die Realität wie folgt aus: Seit Mai besteht eine Spielgemeinschaft, sie trägt den Namen: Handballfreunde Köllertal.

 

Doch wie kam es zu dem ehemals undenkbaren Schritt? Die Geschichte der HF Köllertal beginnt tatsächlich bei einem Lokal-Derby zwischen den Herrenmannschaften des TuS Riegelsberg und des HSV Püttlingen in der Bezirksliga West. Beide Mannschaften gehören dieser Spielklasse schon seit einigen Jahren an und beide spielten immer recht erfolgreich in dieser Klasse mit. Siege, Punktgewinne oder gute Leistungen gegen die späteren Meister und Aufsteiger waren keine Seltenheit. Nur selbst sollte es für keinen der beiden Vereine für den Platz an der Tabellenspitze reichen. Dafür hatten beide Mannschaften zu wenig Spieler, zu begrenzt waren dadurch die Trainingsmöglichkeiten unter der Woche und die Wechselmöglichkeiten am Wochenende. Und so ging HSV-Spielmacher Christoph Lebold nach Ende einer Partie auf TuS-Spielmacher Nicolas Gilcher zu und brachte zum ersten Mal eine Spielgemeinschaft offiziell ins Gespräch. Dem gefiel, was er hörte und von da an nahm das Unheil seinen Lauf. Lebold übernahm die Kommunikation im HSV, Gilcher machte sich im TuS Riegelsberg für die Idee stark. Bald waren Trainer eingeweiht und Abteilungsleitung mit im Boot. Wenig später bald konnten die gesamten Handballabteilungen mit dem Ergebnis konfrontiert werden. Mit Lukas Huwig und Christoph Lebold waren schnell erster und zweiter Vorsitzender gefunden, Kevin Windisch und Nicolas Gilcher stellten sich als erster und zweiter Kassierer zur Verfügung. Lars Rieder meldete sich als potenzieller Schriftführer. Und nach einer Abteilungsversammlung beim TuS war die Spielgemeinschaft beschlossene Sache.

 

Das Positive ist: man kennt sich im Saarland. Als Orts-Nachbarn und vom Handballfeld sowieso. Die unglaubliche Erkenntnis: Es beißt ja niemand vom Lokalrivalen. So verflüchtigten sich Vorbehalte schnell, aus zwei ehemaligen Rivalen entstand schnell eine Einheit. Und so war auch eine anfängliche Skepsis bei den Zweiflern schnell ausgeräumt. Lebold fasst es gut zusammen: „Ich hätte nicht erwartet, dass alles so gut klappt. Von uns gibt es niemanden, der die Spielgemeinschaft nicht gut findet.“

 

Aktuell ist die HF Köllertal eine reine Spielgemeinschaft der aktiven Herren, die derzeit drei Mannschaften, zwei in der Bezirksliga West und eine in der B-Liga Süd, an den Start bringt Eine Ausweitung der Spielgemeinschaft ist nicht zwar geplant. Aber wie heißt es so schön? Was nicht ist, kann ja noch werden.

 

Fakt ist jedenfalls: Aktuell ist die HF Köllertal nicht mehr aus unseren Köpfen wegzudenken.