Mit einem stark dezimierten Kader machte sich unsere neu aufgebaute Mannschaft auf den Weg nach Marpingen. Obwohl wir aufgrund des Wunsches der gegnerischen Mannschaft nicht auf einen anderen Termin ausweichen konnten, wollten wir das Spiel selbstverständlich trotzdem antreten und stellten uns der Herausforderung.
Schon in der ersten Halbzeit wurde deutlich, dass uns an diesem Tag eine sehr junge, schnelle und erfahrene Mannschaft gegenüberstand. Unsere Spielerinnen wurden regelrecht überrannt und fanden nur schwer ins Spiel. Hinzu kam, dass aufgrund des kleinen Kaders viele Spielerinnen auf ungewohnten Positionen eingesetzt werden mussten. Vor dem heimischen Publikum der Gegner machte es die ungewohnte Situation zusätzlich schwer, unser gewohntes Handballspiel aufzuziehen.
Trotz des bereits sehr deutlichen Rückstands zur Halbzeit ließen unsere Spielerinnen die Köpfe nicht hängen. Sie versuchten auch in der zweiten Hälfte weiterzukämpfen und als Mannschaft zusammenzuhalten. Leider wollte an diesem Tag einfach nichts so richtig funktionieren. Die Gegnerinnen spielten weiterhin mit hohem Tempo und ließen auch in der zweiten Halbzeit nicht nach.
So mussten wir am Ende eine deutliche 11:51-Niederlage hinnehmen.
Auch wenn das Ergebnis natürlich ernüchternd ist, gilt unserer Mannschaft ein großes Lob dafür, dass sie sich trotz des dezimierten Kaders der Herausforderung gestellt und das Spiel bis zum Schluss durchgezogen hat. Gerade für eine neu aufgebaute Mannschaft gehören solche Spiele zum Lernprozess dazu. Jetzt heißt es: abhaken, daraus lernen und beim nächsten Spiel wieder gemeinsam angreifen!
