HG Saarlouis 3 – HF Köllertal 38:38 (17:18)

In der Saarlouiser Stadtgartenhalle sahen die Zuschauer ein hochklassiges und vor allem temporeiches Verbandsligaspiel, in dem sich die HG Saarlouis 3 und die HF Köllertal über die gesamte Spielzeit einen offenen Schlagabtausch lieferten. Am Ende spiegelte das 38:38-Unentschieden den Spielverlauf mit zahlreichen Führungswechseln und zwei offensivstarken Mannschaften wider.

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie mit hohem Tempo. Besonders die jungen, hervorragend ausgebildeten Spieler der HG Saarlouis überzeugten mit ihrer technischen Versiertheit. Immer wieder stellten sie die Abwehr der HF Köllertal mit dynamischem Stoßen, schnellen Kreuzbewegungen und starken Eins-gegen-eins-Aktionen vor große Probleme. Dadurch erspielten sich die Gastgeber mehrfach Vorteile, konnten sich jedoch nie entscheidend absetzen.

Die Gäste aus Köllertal hielten dem Druck dennoch stand und blieben trotz einiger vergebener Großchancen stets im Spiel. Der Spielstand hätte zwischenzeitlich durchaus deutlicher zugunsten der HF Köllertal ausfallen können, doch mehrere hundertprozentige Torchancen vor dem gegnerischen Tor blieben ungenutzt. So entwickelte sich eine ausgeglichene erste Hälfte mit ständig wechselnden Führungen, in der sich die HF Köllertal schließlich mit einer knappen 18:17-Führung in die Pause retten konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv und torreich. Saarlouis nutzte weiterhin seine individuelle Klasse im Angriff und konnte zwischenzeitlich selbst wieder in Führung gehen. Die HF Köllertal bewies jedoch Moral und kämpfte sich nach einem Rückstand in der zweiten Halbzeit erneut zurück ins Spiel. Gleichzeitig zeigte sich auch im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild wie zuvor: Immer wieder erspielten sich die HF Köllertal gute bis sehr gute Wurfchancen, hatten jedoch erneut Schwierigkeiten, diese konsequent zu verwerten. Immer wieder war es zudem Nicolas Gilcher, der mit wichtigen Treffern die HF Köllertal in dieser Phase im Spiel hielt.

In der Schlussphase entwickelte sich schließlich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften weiter aufs Tempo drückten und sich keine entscheidenden Vorteile mehr erspielen konnten. So stand am Ende ein leistungsgerechtes 38:38 auf der Anzeigetafel – ein intensives und temporeiches Spiel mit vielen Toren, wechselnden Führungen und großem Einsatz auf beiden Seiten.

Nicolas Gilcher (13), Jakob Krause (7), Nils Samuel Schönenberger (4), Mike Baron (3), Joshua Lehmen (3), Lars Rieder (3), Lars Ressing (2), Aaron Boßmann (1), Christoph Lebold (1), Nils Waltner (1), Johannes Kien, Frederik Käfer, Bastian Liedtke, Rafael Tim Schmelzer