Am 08.11.2025 gastierten wir gegen den ATSV – Derbytime war angesagt. Schon vor dem Warmmachen versprach man sich ein hitziges Spiel mit guter Stimmung. Jene Vorstellung wurde von den beiden Fanlagern in die Tat umgesetzt, Trommeln und Fanrufe begleiteten das gesamte Spiel.
Voller Vorfreude fieberten wir dem Anpfiff entgegen, und das spiegelte sich in den Anfangsminuten deutlich wider. Durch eine starke Abwehr und einen konzentrierten Angriffsspiel konnten wir bereits in der fünften Spielminute eine 4:1-Führung herausspielen. Doch auch die Gastgeberinnen fanden zusehends besser ins Spiel. Ballverluste auf unserer Seite und erfolgreiche Abschlüsse des ATSV führten dazu, dass es in Minute 13 wieder 5:5 stand. Bis zur Halbzeit konnte sich kein Team entscheidend absetzen – mit einer 11:12-Führung und 17 Sekunden Unterzahl ging es in die Kabine.
Von der zweiten Halbzeit versprach man sich, sich final abzusetzen und die zwei Punkte mit ins Köllertal zu holen. Jene Vorstellung erwies sich jedoch als schwieriger als gedacht – zwar konnte man zur 34 Spielminute mit 12:14 führen, jedoch konnten die Löwinnen mit einem 2:0 Lauf in der 36 Minute mit einem 14:14 ausgleichen. Jedoch ließ man sich davon nicht einschüchtern, durch eine weiterhin stabile Abwehr gelang es, auf ein 15:18 wegzuziehen. Leider gelang es uns nicht, diese Führung aufrecht zu erhalten. Durch zu viele Unkonzentriertheit plagten uns unnötige Ballverluste, wodurch der ATSV erneut einen 19:19 Gleichstand in der 52 Spielminute erzwingen konnte. Die Crunchtime des Spiels war also bereits angebrochen. Entsprechend war auch die Stimmung in der Halle, jede Aktion wurde bejubelt oder ausgepfiffen. In der 59 Spielminute konnten die Gastgeberinnen erstmals in Führung gehen, der Zwischenstand von 23:22 stand nun auf der Uhr. Jedoch ließen wir uns davon nicht unterkriegen und gleichten im Gegenzug wieder auf ein 23:23 aus. In der 59:31 Spielminute konnten sich die Löwinnen erneut eine Führung erspielen. Sie sofortige Auszeit des Trainerteams folgte. Mit einem 7 gegen 6 wollte man ein sicheres Tor erzielen, jedoch gelang es uns nicht, den Ball im Netz unterzubringen – das Endergebnis blieb also bei einem 24:23 zu Gunsten des Gegners.
Trotzdem bedanken wir uns bei alle mitgereisten Fans für die Unterstützung!
Gespielt haben:
Yuliya Kucerova (12), Nathalie Wagner (5), Hannah Hurth (2), Leonie Krebs (2), Lisa Paquet (2), Jule Enninghorst, Kirsten Michel, Hanna Spallek, Saina Teymouri, Chantal Wagner,
Lea Scherer (Tor), Lana Gentes (Tor)
Offizielle:
Dennis Dönig, Hannah Füllenbach, Lukas Huwig, Clea Protzel
